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Birgit M.

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1

Dienstag, 3. März 2009, 23:47

GKV-Bilanz 2008 sieht Kassen zum fünften Mal im Plus

03.03.09 - Die gesetzlichen Krankenkassen haben das vergangene Jahr entgegen allen Befürchtungen mit einem deutlichen Überschuss von rund 730 Millionen Euro abgeschlossen. Damit schrieben sie zum fünften Mal in Folge schwarze Zahlen.

Gegenüber 2007 reduzierte sich der Überschuss der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) um knapp eine Milliarde Euro. Ob die Branche 2009 wegen der Finanz- und Wirtschaftskrise auf rote Zahlen zusteuert, ist offen, da sich der Bundeszuschuss im Milliarden-Bereich erhöht.

Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums lagen die GKV-Einnahmen bei rund 161,7 Milliarden, die Ausgaben bei 160,8 Milliarden Euro. Das Finanzpolster bei den 200 Kassen wuchs auf mehr als vier Milliarden Euro. Sie seien Anfang 2009 ohne Schulden in den Gesundheitsfonds gestartet.

Auch zuvor noch verschuldeten AOKen seien dank erfolgreicher Sanierung vollständig entschuldet - nach Einschätzung des Ministeriums "eine solide Basis". Dies gelte auch für Ersatzkassen und Betriebskrankenkassen.

............und weiter geht es hier:

http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_p…23609281314.htm
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Karo

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2

Mittwoch, 4. März 2009, 10:41

RE: GKV-Bilanz 2008 sieht Kassen zum fünften Mal im Plus

Hallo Birgit,
genau diesen Beitrag brauche ich. Wir alle schlagen uns ja mit den Verordnungen von Lymphdrainagen herum. An anderer Stelle ist ja auch schon Wildrose aktiv geworden. Ich werde deinen Beitrag in meine Aktionen mit einbinden. Herzlichen Dank. :blume:
LG Karo
Tapferkeit ist das Vermögen und der überlegte Vorsatz,
einem starken, aber ungerechten Gegner Widerstand zu leisten.
(Immanuel Kant)

Birgit M.

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3

Montag, 9. März 2009, 02:19

Boni und Gehaltserhöhungen für Kassenchefs

Wer meint, dass ein mehr an Plus auch bei den Kranken ankommt,
der kann sich mal hier schlau machen:

Ärzte Zeitung online, 05.03.2009

BERLIN (dpa). Mehrere Vorstände gesetzlicher Krankenkassen haben im vergangenen Jahr nach einem Bericht von Bild.de teils sechsstellige Bonuszahlungen und deutliche Gehaltserhöhungen erhalten.

Unter Berufung auf eine Auswertung der Pflichtveröffentlichungen der Vorstandsbezüge berichtete das Internetportal, das Gehalt des Vorstandsvorsitzenden der Techniker Krankenkasse (TK), Norbert Klusen, sei von rund 229 000 auf mehr als 245 000 Euro gestiegen. Für die Fusion seiner Kasse mit der IKK-Direkt habe er eine Prämie von 50 000 Euro erhalten.

Der Vorstandschef des BKK-Bundesverbandes, Wolfgang Schmeinck, habe ein Plus von knapp 54 000 Euro erhalten. Hohe Prämien seien auch an die früheren Chefs der BKK Mobil Oil und der Deutschen BKK gegangen. Bei einigen Ortskrankenkassen habe es deutliche Gehaltszuwächse gegeben. Ein AOK-Sprecher sagte Bild.de, die Vorstandsgehälter seien seit sechs Jahren nicht angepasst worden.

http://www.aerztezeitung.de/panorama/default.aspx?sid=536190

<<<<

?( Sie werden das mehr an Plus schon unter sich aufteilen !

Da könnte ich die Wut bekommen :kotz:
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Karo

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4

Montag, 9. März 2009, 11:48

RE: Boni und Gehaltserhöhungen für Kassenchefs

Hallo Birgit,
ich weiß nicht, ob du vielleicht gestern abend Anne Will gesehen hast. Auch dort wurde das Thema Gehälter behandelt. Demnach bekommt ein Arzt etwa 120000, € im Jahr. Damit kommt das Volk nicht aus. Wenn ich dann noch deine Beiträge lese, könnte ich Frau Schmidt.... :kotz:

Da werden uns Vorwürfe und ein schlechtes Gewissen gemacht, wenn wir Lymphdrainage nicht nur möchten, sondern auch brauchen. Meine Hausärztin hat sich beweigert, mir Lymphdrainagen nach meiner Lipo aufzuschreiben. Damit war die OP-Nachsorge nicht gewährleistet. Ich wechsle gerade den Hausarzt. Erst kungeln die alles unter sich aus und wenn denen dann was nicht passt, der Patient badet das aus. :hammer: :mauer: :bumm:

Dr. Rapprich hat mir ausgeholfen. Ein Umweg war es aber trotzdem, und wenn ich nicht nachgefragt hätte, wäre mir dieser Weg auch verschlossen geblieben. Zumindest räumt man inzwischen von Seiten der Politik ein, dass die Gesundheitsreform wohl gescheitert sei.

LG Karo
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Birgit M.

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5

Montag, 9. März 2009, 14:30

RE: Boni und Gehaltserhöhungen für Kassenchefs

Hallo Karo,

teil, teil, ich wollte mir die arrogante Art des Arztes der auf der Sünderbank saß nicht länger antun. Diese Art der doppelten Selbstbedienung treibt bei mir den Blutdruck hoch und das schlimmste einige scheinen nie genug zu bekommen.

Wieso werden Menschen Arzt, wenn sie nicht wissen wollen, was ihr Eid bedeutet und warum werden genau diese Ärzte nicht als Kassenarzt gekündigt, wenn es ihnen mit Privatpatienten viel besser geht.

Jeder soll das verdienen was er an Arbeit einbringt, wobei 120000 Euro (2400000 DM) doch ein ganz guter Schnitt ist, was genau wollen denn Ärzte verdienen.

Und alles zusammen badet der Patient aus und genau auf dessen Rücken, da ist die Faust in der Tasche tatsächlich angebracht.

Wobei ich sagen muss, bisher habe ich lediglich beim Augenarzt zuzahlen müssen, wofür mir dann meine KK jeden Monat eine Zusatzversicherung für Augen andrehen will, weil sie nichts mehr zahlen wollen,

da frage ich mich wenn ich für alles Zusatzversicherungen brauche, wofür ist dann die KK da ?

In meinem alten Heimatort gab es einiges an Ärzten die Lymphdrainagen nicht verschrieben haben, wobei mein Hausarzt jedes Jahr meinte, er wiegt ab, wer etwas braucht und entscheidet wer es bekommt und vorallendingen wer es braucht. Das Rezepte lautete dann auf - außerhalb des Regelfalles - gab gar keine Probleme mit der KK.

Zitat

Zumindest räumt man inzwischen von Seiten der Politik ein, dass die Gesundheitsreform wohl gescheitert sei.


Millionen verpulvert auf dem Rücken der Kranken........unsere Regierung kann sich wahrlich auf die Schultern schlagen :kotz:

Deutschland ist und bleibt auf vielen Sektoren ein Entwicklungsland. Es wird mehr nach Rechts und Links geschaut wie andere Staaten das machen, wobei diese öfter ein schon besseres Gesundheitssystem haben, nur nicht ins eigene Land....
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melli72

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6

Montag, 9. März 2009, 20:53

RE: Boni und Gehaltserhöhungen für Kassenchefs

Wenn man das so ließt bekommt man ja echt nen dicken Hals.

Man kommt sich bei den KK richtig als kleiner Bittsteller vor - und die Mitarbeiter versuchen einen noch kleiner zu machen und tun so als müßten sie das Geld aus eigener Tasche zahlen. :gruebel:

Und die hohen Tiere versuchen sich die Tascher immer voller zu stopfen so das am Ende für deren Kundschaft nichts mehr über bleibt.

Da läuft doch echt etwas in die falsche Richtung - und das schlimme ist die die etwas machen können schauen einfach nur zu bzw. weg. :mauer:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »melli72« (9. März 2009, 20:54)


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7

Dienstag, 10. März 2009, 16:12

Hallo Birgit!

Ja das ist echt der Wahnsinn. Ich bin ja Physio und bekomme alles immer live mit. Ein Beispiel:

alle Ärzte im Bundesland Hessen wurden 2 Jahre lang geprüft, ob sie ihr Budget überschritten hatten.
Das Ergebnis: Die Ärzte müssen rund 1,9 Millionen Euro an die Kassen zurückzahlen.
Die Prüfung hat die Krankenkassen insg. 2,3 Millionen Euro gekostet!

Ich sage da nichts dazu, sonst platze ich. Das nennt man wirtschafliches denken. Und die Kranken müssen es ausbaden.... :bumm:

8

Dienstag, 10. März 2009, 16:18

Sowas macht mich echt wütend! Soviele scheinen nur Arzt werden zu wollen um viel Geld zu verdienen! Das ist mir schon öfter bei Fachärzten aufgefallen, die sich vielleicht fünf Minuten Zeit nehmen. Die Untersuchungen werden von den Helferinnen gemacht und das einzige was er macht ist ein Rezept ausstellen...
Da freue ich mich sehr, dass es noch Leute wie meine Hausärztin gibt: die nimmt sich immer viel Zeit und rechnet auch korrekt ab (als PV-Versicherte erhalte ich ja die Rechungen und reiche die bei der KK ein). Ich habe schon einmal eine Rechnung reklamiert da da Leistungen abgerechnet wurden die nicht erbracht wurden...
Allerdings hat es mich schockiert, als ich von meiner Hausärztin erfahren habe, dass sie lediglich 14 Euro pro Hausbesuch erhält (inklusive Anfahrt und erbrachte Leistung). Ist eine schwierige Situation... Vor kurzem kam im Fernsehen eine Sendung in der gezeigt wurde, dass Ärzte pro Patient pro Quartal nur noch 31 Euro erhalten, egal ob sie einmal kommen oder mehrmals. Wisst Ihr da was drüber?

Karo

Erleuchteter

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9

Dienstag, 10. März 2009, 17:23

Hallo Beta,
ja, das weiß ich, und natürlich kann ich so manchen Arzt auch gut verstehen. Aber es muss auch erwähnt werden, dass es u. A. die Vertretung der Ärzte war, die solche Bedingungen ausgehandelt hat. Die Politik ist also nicht alleine schuld. Soweit ich aber weiß, hat kein einziger Patient am Verhandlungstisch gesessen. Auch mit Logik ist diese Sache nicht anzugehen. Es scheint allbemein der Tenor zu herrschen: Sparen ja, aber nicht bei mir.

Ich jedenfalls stelle immer wieder fest, dass man sich wehren muss. Auch meine KK habe ich in die Zange nehmen müssen, ehe die jetzt z. B. etwas gegen die Ablehnung der Verordnung aus Budgetgründen unternehmen. Traurig ist, dass man sich wirklich erst Hilfe holen muss. Aber warum nicht? Viele machen sich nämlich auch keine Gedanken darüber, wie sie auf mich wirken.

LG Karo
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