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flokati03

Fortgeschrittener

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21

Dienstag, 6. März 2012, 06:40

Hallo Pandora, Hallo Thalia,

Auf der website beschreibt Dr. C. auch nicht aber auf seiner Werbe CD wird darüber berichtet, als Leihgabe kann sich die Ärztin gerne bei mir melden und ich Schick ihr die CD.

LG
Flokati03 :blume:

PandoraH

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22

Dienstag, 6. März 2012, 07:35

Hallo Flokati,

ich denke, dass ich die website von Dr. C. sehr eingehend studiert habe. Dort geht es um Gewebereduzierung und nicht um eine Lymphgefäßtransplantation, die ich hatte und die im übrigen auch nicht in einer ambulanten Privatklinik von Dermato-Chirurgen erbracht werden könnte, sondern ausschließlich von plast. Chirurgen / Mikrochirurgen in Kliniken mit Maximalversorgung. Es gibt in Deutschland zwei Kliniken, an denen diese rekonstruktive Operation am Lymphgefäßsystem, also eine Lymphgefäßtransplantation (mit lympho-lymphatischen Anastomosen), durchgeführt wird. In München bei Prof. Dr. Baumeister (leider nur für Privatpatienten/Selbstzahler) und in Göttingen bei Dr. Felmerer (auch als GKV-Leistung).

Euer Einsatz für Euren Arzt in allen Ehren, aber es ist nichts Vergleichbares, was dort offeriert wird, sondern leider für Lymphödem-Patienten auch noch stark mit einem Risiko (Erysipel) behaftet, wie wir es ja eigentlich auch von Betroffenen mit Lipo-Lymphödem kennen, bei denen eine Liposuktion nicht durchgeführt werden sollte. Deshalb sollten solche chirurgischen Maßnahmen, wenn überhaupt, auf jeden Fall nur selektiv und ausschließlich in Kliniken mit Maximalversorgung vorgenommen werden.
Viele Grüße
Pandora

„Hoffnung ist eben nicht Optimismus, ist nicht Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat - ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht.“
(Vaclav Havel)

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23

Dienstag, 6. März 2012, 07:40

Hab's nur gelesen, darüber Bescheid weiß ich nicht.

thalia

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24

Dienstag, 6. März 2012, 09:55

Hallo flokati,

trotzdem danke für dein Angebot mit der CD, aber ich meinte wirklich, wie von PandoraH geschrieben, diese große OP, die Dr. Felmerer durchführt. :blume:

Lg, Thalia

PandoraH

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25

Dienstag, 6. März 2012, 19:47

Hallo zusammen,

letzte Woche hat Dr. Felmerer mit der Elite der europäischen Mikrochirurgen an der 2. EUROPÄISCHEN KONFERENZ DER SUPERMIKROCHIRURGIE in Barcelona teilgenommen und zu seinem Spezialgebiet, der autologen Lymphgefäßtransplantation, referiert. Die Veranstaltung stand übrigens unter dem Motto „ Auf der Suche nach der idealen chirurgischen Behandlung für Lymphödeme ":
http://www.rmes.es/conferences-and-meeti…ific-programme/

Dass es ein Lymphödem gibt, und zwar ein chronisches, erfahren die meisten Krebspatienten erst nach der OP, dass es aber in ausgesuchten Fällen eine Heilung geben kann durch die autologe Lymphgefäßtransplantation, wissen oft noch nicht einmal Mediziner und deshalb kommt manchmal die Information darüber viel zu spät, wenn Schäden schon weit fortgeschritten sind.

Das wollen wir ändern und deshalb ist es natürlich um so wichtiger, dass wir - genau wie zum Thema Lipödem und Liposuktion - hier im Forum und in unserem Umfeld auch zu den noch weniger bekannten chirurgischen Möglichkeiten beim Lymphödem berichten. Vielen Dank Euch allen für die Verbreitung der Informationen!
Viele Grüße
Pandora

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thalia

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26

Dienstag, 6. März 2012, 21:38

Liebe Pandaora,

hast du letzte Woche in einem der dritten Programme eine Gesundheitssendung gesehen, wo es um Brustkrebs ging? Ich Trottel weiß leider nicht mehr, wo das lief, glaube aber, im Berliner Dritten, also rbb. Es gibt eine Ärztin, die sich dafür einsetzt, dass die Krebsart so untersucht wird, dass man herausbekommt, ob eine Chemo überhaupt nötig ist und diese Ärztin ist der Überzeugung, dass es veraltet ist, den Wächterlymphknoten immer rauszunehmen. Es hat sich wohl in Studien herausgestellt, dass der Krebs auch nicht weiter gestreut hat, wenn der Wächter drin blieb und man so den Frauen das häufíg danach folgende Lymphödem ersparen könnte. Das fand ich super interessant. Ich hoffe, man forscht in dieser Hinsicht fleissig weiter :daumen: .

LG von Thalia.

PandoraH

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27

Donnerstag, 8. März 2012, 17:42

Liebe Thalia,

leider habe ich die Sendung nicht gesehen, aber ich habe inzwischen ins Archiv des Senders geschaut aufgrund Deines Hinweises und werde das gewiss noch vertiefen.

Wenn man selbst von Krebs betroffen ist, dann ist das Interesse natürlich groß an innovativen Therapien, auch wenn man davon nicht mehr direkt profitieren kann. In den letzten Jahren hat sich wirklich ein Wandel vollzogen, aber es gibt natürlich immer die Fälle und Stadien, in denen aus therapeutischen Gründen trotzdem oder mehr Lymphknoten entnommen werden müssen. In den Fällen der Frühstadien ist die Sentinelmethode (Ermittlung des Wächterlymphknotens) praktibel, allerdings sind noch nicht alle Studien abgeschlossen, so dass ein Vorgehen nach Leitlinie in vielen Fällen noch die Standardbehandlung darstellt. So ist zB die an der Charité in Berlin laufende Studie zur Sentinelmethode beim Zervixkarzinom noch lange nicht abgeschlossen.

Die Meinungen darüber, wie ein Krebs metastasiert, sind trotzdem nach wie vor kontrovers und manchmal werden (Sicherheits-) Entscheidungen heutzutage schon den Patienten überlassen. Es ist wirklich ein heißes Eisen, denn eine Garantie kann Dir niemand geben. Ich bin noch etwas skeptisch, denn wenn Zellen im Lymphabflussgebiet (Lymphbahnen und -knoten) des Primärtumors vorgefunden werden, dann sagt mir eigentlich mein laienhaftes Denken, dass der Tumor auch über diesen Weg, also lymphogen, streuen könnte.

Vielen Dank für den Hinweis und
Viele Grüße
Pandora

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thalia

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28

Donnerstag, 8. März 2012, 19:09

Liebe Pandora,

du hast recht, es ist ein sehr heißes Eisen und ich bin froh, mich damit einglück noch nicht auseinandersetzten zu müssen und entscheiden zu müssen, was für mich gut ist und was nicht. Trotzdem finde ich es toll, wie man versucht unterdessen, die Chemos nur im richtigen Fall zu geben. Ich habe schon oft gehört von Menschen, die im Gesundheitswesen arbeiten, dass Chemos in viel zu vielen Blöcken angeboten werden, weil es enorm viel Geld einbringt und vielleicht 5 Blöcke schon reichen würden und 8 gemacht werden. Das finde ich echt schlimm, aber Geld regiert die Welt.

So, ich habe den richtigen Link hoffentlich gefunden:

http://www.rbb-online.de/rbbpraxis/ferns…___koennen.html

Ich hoffe, dass der Link zum richtigen Film führt, ansonsten sage ich mal die Eckdaten durch, wie ich ihn gefunden habe.

Herzliche Grüße von Thalia.

PandoraH

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29

Samstag, 10. März 2012, 09:01

Hallo Thalia,

der Inhalt dieser Sendung wirft einmal mehr die Frage auf, was mit unserem Gesundheitssystem bzw. Krankenkassen passiert ist.

Zitat

Ein Test, den nicht alle Kassen zahlen

Befürworter
halten den uPA/PAI-1-Test für aussagefähiger als alle bisher bekannten
Tumormerkmale. Er erlaube eine sichere Prognose und könnte jährlich bei
etwa 26.000 Brustkrebspatientinnen eine wichtige Entscheidungshilfe sein
könnte. Die Kosten von circa 200 Euro tragen einige Krankenkassen,
andere nicht. Doch er ist nicht der einzige auf dem Markt: Neben dem
Biomarkertest versprechen mittlerweile mehrere Gen-Tests wie zum
Beispiel MammaPrint®, EndoPredict®und OncoType DX®, mit großer
Sicherheit bösartige von weniger bösartigen Tumoren zu unterscheiden.
Quelle (siehe obiges Posting von Thalia): http://www.rbb-online.de/rbbpraxis/ferns…___koennen.html

Wenn von z. B. 26.0000 Neuerkrankungen mit Brustkrebs ca. 10.000 Patientinnen nicht von der nachfolgenden Chemotherapie profitieren, die pro Gabe (ca. 8 x) mehrere tausend Euro kostet und auch noch immense gesundheitliche Folgen (und damit weitere Kosten) verursacht, dann fragen bestimmt mit Recht nicht nur alle Geschädigten, sondern auch die Versicherten, warum dann nicht bei diesen Neuerkrankten ein Test durchgeführt werden kann, der nur EUR 200 kostet und keine Schäden verursacht für ca. 10.000 dieser Patientinnen.

Das System ist wirklich krank, schwerkrank sogar und Patientinnen haben anscheinend nicht die richtige Lobby!
Viele Grüße
Pandora

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