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Birgit M.

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Sonntag, 8. November 2015, 22:45

Ärzte-Zeitung - TK-Chef Baas ....... Die Krankenkasse ist nicht der bessere Arzt

Ärzte Zeitung, 15.09.2015

TK-Chef Baas ...... Die Krankenkasse ist nicht der bessere Arzt

Dr. Jens Baas, Vorstandschef der Techniker Krankenkasse, fordert einen Regionalfaktor im RSA. Bei seinem Besuch der "Ärzte Zeitung" betont er außerdem, weiterhin für das Modell einer Einzelleistungsvergütung kämpfen zu wollen. - Von Helmut Laschet

Text-Ausschnitt:

Nach Baas‘ Vorstellungen sollten Volkskrankheiten wie etwa Diabetes als Massenphänomen im Morbi-RSA weniger stark berücksichtigt werden, weil sie sich durch Lebensstilveränderungen verhindern oder in ihrem Fortschreiten günstig beeinflussen lassen. Die Kassen sollten in die Pflicht genommen werden, ihre Versicherten dabei zu unterstützen.

Trotz dieses RSA-Problems steht die Techniker Krankenkasse seit Jahren im Wettbewerb einmalig gut da: Die Mitgliederzahlen wachsen stetig, zuletzt auf 6,9 Millionen Mitglieder und insgesamt 9,4 Millionen Versicherte. Die Rücklagen sind hoch, der Zusatzbeitrag ist unterdurchschnittlich. "Wir sind inzwischen die größte deutsche Versorgerkasse."

Aber das Wort Kasse nimmt Baas nicht gern in den Mund. "Ich sage meinen Mitarbeitern immer wieder, dass wir ein Service-Unternehmen sind, das von unseren Kunden ganz leicht verlassen werden kann. Die TKler haben das auch verinnerlicht."

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"Rücklagen sind nur für Notlagen da"

Die Beitragspolitik der Techniker-Krankenkasse bleibt konservativ - eine Verwendung der Finanzreserven der Kasse, um den Zusatzbeitrag günstig zu gestalten und damit mehr Versicherte zu gewinnen, kommt für TK-Vorstandschef Dr. Jens Baas nicht in Frage. Sein klares Votum: "Rücklagen sind für Notlagen."

Für das Gesamtjahr 2015 ist Baas vorsichtig optimistisch und rechnet für seine Kasse mit einem ausgeglichenen oder leicht defizitären Ergebnis, so Baas vor dem Hintergrund des Defizits aller Kassen von 490 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2015.

Er erwartet aufgrund steigender Ausgaben GKV-weit steigende Zusatzbeiträge. Der Zusatzbeitrag seiner Kasse werde voraussichtlich unter dem Durchschnitt bleiben. Derzeit beträgt er 0,8 Prozent.

2014 gab die TK rund 20 Milliarden Euro für Leistungen aus. 540 Millionen Euro erstattete sie ihren Versicherten zurück. Zum Jahresende betrugen die Rücklagen 890 Millionen Euro, auf rund zwei Milliarden Euro beläuft sich die Betriebsmittelrücklage. (HL)

Gesamter Artikel + Kommentar:

http://www.aerztezeitung.de/politik_gese…_-Krankenkassen
Alles geschieht zu seiner Zeit ! Der Weg ist das Ziel !! - Konfuzius

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