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Birgit M.

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Freitag, 3. April 2020, 00:29

GKV-Spitzenverband - Krankenversicherung - Coronavirus

Sonderregelungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus


Fokus: Sonderregelungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus

Die Zahl der Menschen, die sich mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert haben, steigt auch in Deutschland weiter an. Durch zahlreiche Maßnahmen wird derzeit versucht, die weitere Verbreitung des Virus einzudämmen. Infektionsketten sollen so unterbrochen und Infektions- und Verdachtsfälle schnell erkannt und isoliert werden.

Auch der GKV-Spitzenverband arbeitet u.a. mit seinen Vertragspartnern an Lösungen, um diese herausfordernde Situation bestmöglich zu meistern. Alle bisher getroffenen Empfehlungen und Vereinbarungen stellen wir auf dieser Fokusseite nach und nach zusammen.

Serviceinformationen für Versicherte befinden sich auf einer seperaten Seite: Versicherten-Informationen

Ärzte dürfen Patienten ab sofort bis zu 14 Tage am Telefon krankschreiben. Voraussetzung ist, dass es sich um eine leichte Erkrankung der oberen Atemwege handelt. In solchen Fällen ist die telefonische AU auch möglich, wenn der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus besteht. Die Regelung gilt auch für die ärztliche Bescheinigung für den Bezug von Krankengeld bei der Erkrankung eines Kindes.

Bereits seit ca. Mitte März dürfen Ärzte nach telefonischer Anamnese eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung beziehungsweise eine ärztliche Bescheinigung für den Bezug von Krankengeld bei der Erkrankung eines Kindes für bis zu einer Woche ausstellen.

Jetzt haben der GKV-Spitzenverband und die KBV die Regelung noch einmal erweitert. Neu neben der längeren Dauer von bis zu 14 Tagen ist, dass unter die Regelung auch Patienten fallen, bei denen ein Corona-Infektionsverdacht besteht. Voraussetzung ist immer, dass es sich um leichte Beschwerden der oberen Atemwege handelt.

Damit können Patienten im Verdachtsfall zu Hause bleiben und müssen nicht wegen der bloßen Attestierung einer Arbeitsunfähigkeit extra in die Praxis kommen. Gleichzeitig soll das Risiko für eine Ausbreitung des Virus reduziert werden.

Sollte bei einem Patienten mit Infektionsverdacht eine Labordiagnostik (nach RKI-Kriterien) erforderlich sein, informiert der Arzt ihn darüber, wo er sich testen lassen kann. Falls dazu eine Überweisung nötig ist, schickt der Arzt diese dem Patienten per Post zu. Der Arzt muss außerdem darauf hinweisen, dass der Patient unverzüglich einen Arzt aufsucht – nach telefonischer Anmeldung –, falls es ihm gesundheitlich schlechter geht.

Die Regelung zur telefonischen AU ist bis zum 23. Juni befristet.


https://www.gkv-spitzenverband.de/gkv_sp…okus_corona.jsp
Alles geschieht zu seiner Zeit ! Der Weg ist das Ziel !! - Konfuzius